Modebroschüren, -leporellos

Nach einigen Studien zu den menschlichen Proportionen und der Auseinander-
setzung mit Figurinen war die Aufgabe für das jetzige 4. Semester eine Modebroschüre zu illustrieren.

Das selbst gewählte Modethema sollte in interessanten Posen dargestellt werden.
Alle Zeichnungen sind per Hand (Bleistift, Fineliner, Copic Marker, Aquarell) gefertigt.

Viktoria Nejn:
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Sharon Thoms:
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Sarah Kähler:
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Judith Weiss:
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Franziska Gehrts:

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Andrej Tusenko:

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Klecksgespenst

Stefan G. Buchers hat mit seinen DAILY MONSTERS eine große Fangemeinde auf YouTube.

Er lässt Tinte auf ein weisses Blatt Papier klecksen, verpustet sie mithilfe eines kleinen Röhrchens und zeichnet dann ein Pantasiemonster daraus.

Von dieser Idee inspiriert, hat Carina Sklanny aus dem 1. Semester eine Geschichte geschrieben, die sie mit Fotos und einem kleinen, sympatischen Klecksgespenst untermalt hat.

Geisterstunde

1

Es war einmal ein kleines, junges Gespenst, erst 364 Jahre jung, und damit nicht im Geringsten alt für ein Wesen seiner Art!

Es lebte in einer alten, unbewohnten Festung, umgeben von Wäldern, Seen und moorastigen Flüssen. Es fühlte sich dort sehr wohl, denn es war die perfekte Umgebung für ein Gespenst.

Nur manchmal fühlte es sich sehr einsam, denn es kamen selten Menschen vorbei, die es erschrecken konnte. Für gewöhnlich verirrten sich nicht einmal Touristen oder Wanderer in diese Gegend.

Und so verlebte es Tag für Tag alleine, spukte ein wenig durch die alten Gänge und machte sich einen Spaß daraus durch Wände und Decken zu fliegen.

Doch eines Tages passierte das Unerwartete: Draußen tobte ein fürchterliches Unwetter und ein junges Pärchen suchte Unterschlupf in den alten Gemäuern.

2

Das kleine Gespenst witterte eine gute Gelegenheit, endlich seine Spukkünste mal wieder auszuprobieren und versteckte sich aufgeregt hinter einer alten, verblichenen Tapete, um auf den richtigen Moment zu warten.
Als sich das Pärchen einmal umdrehte war dieser gekommen und es schoss aus der Tapete:

„Huuuhuuuuuuu“, jaulte es, fuchtelte mit den Armen und machte ein – seiner Meinung nach – ganz schauriges Gruselgesicht.

Für einen Moment hielten die Beiden inne, doch dann brachen sie in schallendes Gelächter aus.

„Haha, was bist du denn für ein Geist? Du bist ja gar nicht gruselig! In jedem Film sind die Gespenster gruseliger als du!“

3

Traurig flog das kleine Gespenst davon. Das war so gemein! Sie sollten sich doch gruseln!

Es setzte sich in eine Ecke des Gemäuers und begann bitterlich zu weinen. Wieso hatten sie sich nicht gefürchtet? Das war doch nicht fair! Nur, weil es etwas aus der Übung war!

Es begann zu grübeln: Vielleicht war es einfach ein wenig aus der Mode gekommen?! Vielleicht war Weiß einfach nicht mehr IN und es gab inzwischen andere Trendfarben, in denen man sich heute kleidete? Also fasste es einen Entschluss: Ein neues Gewand musste her!

4

Der Sturm hatte sich inzwischen gelegt und so flog es zum nächsten Tümpel, bedeckte sich fröhlich mit Schlamm, Schlick und Algen und machte sich danach wieder auf den Weg in die Burg, wo sich das Paar langsam häuslich einrichtete.
Erst begann es ein wenig zu jaulen, um eine schaurige Stimmung zu erzeugen, doch lachten die Menschen nur. „Das ist bestimmt wieder dieses ulkige Gespenst.“

5

Aber dieses Mal war das kleine Gespenst darauf vorbereitet: „Hier ist niiiiicht das Gespenst, hier ist der Moooooorgeist und ich bin gekoooommen um mich bei euch für meinen Toooood zu rächen!“
Da wurden die Beiden plötzlich ganz weiß im Gesicht. Rache? Das klang ja gar nicht gut. Sie schnappten sich ihre Taschen und rannten schreiend von dannen.

6

Triumphierend und ihnen hinterher winkend, blickte das kleine Gespenst ihnen durch die Eisenpforte, durch sie verschwunden waren, nach. Die Beiden würden das nächste Mal aufpassen, wo sie „Schutz“ suchten …

7

Die erste Diplom-Party 2015:
Eine kleine Review

Geschafft! Nach vier entbehrungsreichen Monaten mit vielen endlosen Nachtschichten und hektoliterweise Kaffee konnte unser letztes Diplom-Semester zeigen, was sie bei uns gelernt haben. Auch dieses Mal war es wieder ein spannendes und aufregendes Ereignis, Zeugnisse für unsere Abgänger und gespannte Einblicke auf die vollendeten Arbeiten.

Wir verabschieden insbesondere Kim und Dustin, die sich hier im Blog engagiert haben und wünschen allen Diplomanden einen spitzen Start ins Berufsleben.

Hier einige Impressionen des Abends …